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Ghos

Wenn es genug ist, kannst du gen Himmmel schauen. Um Trost zu finden…

So lange es noch nicht genug ist, schauen wir alle zu Boden.
Mein Blick ist lange schon aufrecht, doch mein Herz zittert noch immer und immer wieder.

Vom Blitz gespaltene Äste suchen den Halt nicht mehr, sie sind dort angekommen, wo alles Leben endet:
Im Wald.
Und auf den Strassen, die wir gebaut haben, um uns selbst nicht mehr verloren zu gehen…

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Zirrt

Sauerstoff in Klumpen, der nach vergifteter Politur schmeckt und darin Seifenblasen voller Stachel.
Im reinen Geist kleben die Füsse am Boden des Doms. Das Herz schlägt nicht mehr. Es rast. Es rast und rennt um sein Leben. Vergebens. Kein entkommen im Stacheldraht. Kein Tanz, kein Lachen und kein Singen. Mutlosigkeit, wie ein Fischernetz in den Händen des klumpigen Sauerstoffs.