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Wenn man…

…nix zu sagen hat, einfach mal- ja genau! Ich hätte aber eigentlich was zu sagen. Oder zu zeigen. Kriege es aber nicht gebacken! Wut und Frustlevel dementsprechend hoch. Alles voll behämmert. Lager voll, Birne auch oder wahlweise voll Gerümpel. Welches grandios den Weg nach draussen verwehrt.

Nun, jetzt ist endlich Sommer! Und ich will ihn geniessen, aufsaugen, verspeisen. Ich will da raus und über die Wiese hüpfen über den Strand rennen. Im endlosen Galopp das Meer anbrüllen und Literweise Cremant saufen. Ich will wild glucksend zusammenbrechen und in den Himmel lachen. Ohne Sonnenbrand aber mit Vanille-Eis des besten Sorte. Danach ein halbes Schwein auf Toast, mit Ananas.

Vielleicht muss ich nur mal anfangen. Mit irgendwas. Also zeige ich hier meine Vision von Sommmer. Mehr glucksendes Sommergefühl geht nicht, zumindest für mich. Ich rieche Freiheit. Weitere Inspiration willkommen. Ahoi Wiese, ahoi Sand. Ich lass das Schwein leben und schmelze in Vanille… Bourbon inklusive. Prost Sommer!


Filmed and edited by AJ Aguirre and Ben Hamner
Song: Memories That You Call
Artist: Odezsa

PS: das Ding steht in Texas. Schade.

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Sakarum

Ich laufe mit meiner sturmbewehrten Halskrause über die Wiese, auf der Suche nach dem Zebrastreifen, um über die Welt zu gehen.
Aber, ich kann ihn nicht finden.
So steh‘ ich und warte. Warte.

Immer noch voller Brüllen und im Ausguck der verschmierten Luft. Tränen laufen mir über die Stirn. Sie sind leer. Wüstentränen.
Das Rascheln im Gras ist still und ein rauhes Licht senkt sich über die Halme.

Im Freien fallen, hast du immer gesagt. Du musst im Freien fallen, wenn du auf die andere Seite willst.

Es ist Nacht und ich falle. Aber, ich habe vergessen wohin. Ich habe vergessen anzurufen.
Ich habe vergessen.
Nur der Nussbaum steht noch.
Ich lege meine Rüstung ab. Ich hebe meine Tränen auf, die zu Sandkörnern geworden sind. Sie sind meine Uhr. Eine Sanduhr der Vergangenheit. Ein Strand von ganz weit her.
Doch genug, genug jetzt.

Ich sehe ihn, den Zebrastreifen. Er ist wahr und wahrlich schimmernd. Ein Smaragd unter den Toren und Brücken dieser Welt. Wie ein schwarz-silberner Schatten auf einer dunklen Wiese. Das rauhe Licht der Nacht. Barfuss überquere ich die geschwungenen Linien. Die Sanduhr in der Hand. Es ist heisskalt unter den Sohlen. Die Winde ziehen südwärts. Und ich habe ein Lächeln im Gesicht…

Ja, jetzt weiss ich es, ich weiss es wieder.